Allgemein

Der Traum vom eigenen Heim

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Jeder träumt ihn mindestens einmal im Leben. Viele träumen ihn täglich. Den Traum von den eigenen vier Wänden. Gleichbedeutend mit mehr Freiheit und Unabhängigkeit, suchen viele Menschen darin auch Sicherheit und den nächsten Schritt im Leben.

Tagtäglich erleben wir Einzelschicksale, die einem unter die Haut gehen. Familien die oft jahrelang auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie sind. Dieser Weg ist steinig und die Gründe ihn zu gehen sind oft gleich. Die eigene Wohnung ist zu klein geworden, die Kinder sollen einen Garten haben, der Eigentümer hat Eigenbedarf angemeldet, man möchte endlich raus aus der Miete und etwas für die Altersvorsorge tun.

Die Realität auf dem Immobilienmarkt ist hart. Die wenigen Angebote sind häufig überteuert, die realistischen Angebote sind sehr gefragt. Meist sind bezahlbare Angebote auch mit hohen zusätzlichen Investitionen verbunden. So müsste für Instandsetzungen oftmals so viel Geld aufgebracht werden, dass ein Kauf für Viele nicht darstellbar ist.

Diese Umstände gehen auch uns nah und wir versuchen diesen Kunden mit unserer ganzen Erfahrung zu helfen. Als Immobilienmakler vertreten wir die Interessen beider Seiten. Unsere Dienstleistung gilt Kaufinteressenten und Eigentümern. Dieser Fakt wird in der öffentlichen Wahrnehmung oftmals verdrängt. Die Meinung über Immobilienmakler und Hausverwaltungen ist eher schlecht. Das resultiert aus den schlechten Erfahrungen, die viele Leute gemacht haben, aus Erzählungen, aber auch aus Halbwissen und Spekulationen über die Branche. Teil unserer täglichen Arbeit ist der Kampf gegen eben diese Vorurteile. Nicht alle Makler/innen sind gleich und ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich.

Wir werben für einen Wechsel der Perspektive. Wer kann es Verkäufern verdenken, dass sie die aktuelle Marktsituation für sich nutzen? Wer würde es selbst nicht so tun? Niemand hat Geld zu verschenken. Die aktuelle Situation ist schwierig. Es ist mittlerweile ein Glücksfall geworden, wenn Suchende eine bezahlbare Immobilie ergattern, die Ihren Vorstellungen entspricht. Häufig lernen wir Familien kennen, die sich bereits viele Male für eine Immobilie entschieden haben, jedoch am Ende nicht den Zuschlag erhalten. Auf diesen Menschen lastet eine hohe emotionale Anspannung. – Verliert man irgendwann die Hoffnung überhaupt eine Immobilie zu finden? Kann man sich einen Kauf in den nächsten Jahren überhaupt noch leisten? Steigen die Zinsen? Steigen die Immobilienpreise weiter? Das sind die Fragen mit denen sich Kaufinteressenten aktuell befassen müssen.

Wir möchten den Suchenden ein paar Tipps geben, die dabei helfen können, einen Vorteil gegenüber anderen Interessenten zu erlangen:

  • Zeigen Sie Entschlossenheit bei der Entscheidung.
  • Ihr finanzieller Rahmen sollte exakt definiert und von einem Finanzberater geprüft sein.
  • Zeigen Sie einem Makler oder einem Verkäufer transparent auf, dass die Finanzierung des Vorhabens sichergestellt ist (z.B: Eigenkapitalnachweis erbringen, berufliche Verhältnisse offen legen, etc.).
  • Schreiben Sie eine emotionale Bewerbung! Selten erhalten wir mit dem Kaufangebot ein ausführliches Anschreiben mit einem Foto der Familie. Denken Sie immer daran, dass Verkäufer sich nicht immer nach der Höhe des Kaufpreises entscheiden. Oftmals ist eine Entscheidung auch sehr emotional getroffen.
  • Verlassen Sie Ihre Vorstellungen und erweitern Sie Ihren Suchradius!

Gerade zum Thema „Suchradius erweitern“ möchten wir aus unserer Erfahrung berichten: Im November 2018 erhielten wir den Auftrag eine wunderschöne Immobilie in Wünsdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Zossen zu verkaufen. Es handelte sich um ein ganz besonderes Objekt, welches vor allem durch seine Größe überzeugte. Dort finden sogar zwei Familien Platz, auch ein Generationenwohnen wäre möglich. Einige Reaktionen auf das Objekt betrafen die Lage: „Wer kennt schon Wühnsdorf? Das ist doch ganz weit weg…“. Die Käufer sahen das anders. Sie waren nach längerer, vergeblicher Suche auf unser Angebot gestoßen. Das Anwesen hat ein 1.500m² großes Grundstück, ca. 280m² Wohnfläche und insgesamt 10 Zimmer. Genügend Platz für eine wachsende Familie. Unbezahlbar? Falsch! Das Objekt wurde zu einem Preis von 365.000,00 € angeboten. Die Käufer waren schnell entschlossen und kauften es.

Sicher erleben wir oft den verständlichen Einwand, dass der Weg zur Arbeit zu weit ist und damit ein Kauf außerhalb nicht in Frage kommt. Doch beschäftigen Kunden sich genauer mit diversen Gemeinden im Speckgürtel um Berlin, so erlangen sie häufig interessante Erkenntnisse. Das Haus in Wünsdorf zum Beispiel liegt nur 5 Gehminuten vom Regionalbahnhof entfernt. Von dort aus erreicht man den Bahnhof Berlin-Südkreuz in 45 Minuten Fahrtzeit. Ganz ohne lästiges Umsteigen. Viele Menschen, die direkt in Berlin wohnen, brauchen länger zur Arbeit.

Entgegen weit verbreiteter Aussagen, empfehlen wir nicht auf Druck in das Wohneigentum zu gehen. Lebt man in einem guten Umfeld, in einer schönen Wohnung zur Miete, kann man sich vielleicht auch mit dem Gedanken anfreunden dort wohnen zu bleiben. Es sei denn man „muss“, dann ist die Situation eine andere. Man sollte sich stets fragen, ob man die Suche nach den eigenen vier Wänden entspannt angeht? Oft haben Suchende keinen unmittelbaren Einfluss darauf, ob Sie eine Immobilie auch wirklich bekommen. Im Gespräch mit Kunden erleben wir täglich, wie es an den Nerven zehren kann bei einer Suche in Eigenregie immer und immer wieder enttäuscht zu werden. Hier sollte man sich emotional distanzieren und versuchen, die Immobiliensuche gelassener anzugehen. Frei nach dem Motto: „Wenn sich etwas ergibt, dann ist das gut. Wenn nicht, dann ist das so“. Wenn Sie die Möglichkeit dazu haben, gehen Sie die Suche nach dem eigenen Haus entspannter an.

Als Immobilienmakler beraten wir Eigentümer und Suchende. Außerdem helfen wir bei offenen Fragen rund um das Thema Immobilien. Egal ob Eigentümer, Angehörige oder Suchende, jeder hat ein individuelles Problem. Gemeinsam arbeiten wir an einer Lösung für dieses Problem. Sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gern.

Probleme & Lösungen

Was wirklich zählt…

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Bei einer Wohnungsbesichtigung in Berlin-Friedrichshagen lernten wir ein junges Paar kennen. Die angebotene Eigentumswohnung wäre für die Eltern des Paares interessant gewesen, da diese ihr mittlerweile zu groß gewordenes Haus in Berlin-Mahlsdorf schweren Herzens aufgeben mussten. Die Idee war, in die Nähe der Kinder zu ziehen und hier auch ein Wohngebiet mit besserer Infrastruktur vorzufinden. Leider wurde aus dem Kauf der Wohnung nichts. Doch die Kommunikation war so persönlich und angenehm, dass der Kontakt zu dem Paar danach weiterhin Bestand hielt.

Die Lage der Eltern beschäftigte uns und wir wollten helfen. Wir blieben dran und vereinbarten ein persönliches Treffen mit dem Sohn im Haus der Eltern. Das Schicksal des Paares traf uns sehr. Durch den Vertrauensvorschuss, den wir durch den Sohn erhalten hatten, redete das Paar sehr offen über alles:

Knapp 10 Jahre zuvor hatten sich die Beiden entschlossen, ihr großes Haus in Berlin-Biesdorf aufzugeben und einen altersgerechten Bungalow für den Lebensabend zu errichten. Eben dieses Haus in dem Sie jetzt leben. Leider erschwerte immer wiederkehrende Krankheit den Alltag zunehmend. Vor allem durch die anfallende Gartenpflege war das Haus zu einer großen Belastung geworden.

Die Familie berichtete, dass sie mittlerweile seit fast neun Monaten erfolglos versucht hatte, die Immobilie über einen anderen Makler zu verkaufen. Dieser blieb allerdings erfolglos und man trennte sich am Ende sogar unter besonders unschönen Umständen. Kurz vor Ablauf des Auftrags präsentierte der Makler plötzlich einen Kaufinteressenten und suchte nun ungewöhnlich schnell den Kaufvertragsabschluss. Die Eigentümerfamilie jedoch ist eher vorsichtig, immerhin geht es um sehr viel Geld. Das Ehepaar hatte sich sein Leben lang weitergebildet und ist stets sehr wissbegierig. So kam es, dass sie mehr über den besagten Interessenten wissen wollten. Der Makler teilte mit, dass es sich um ein älteres Ehepaar handelt. Dieses könne den Kauf des Hauses nicht komplett aus eigenen Mitteln begleichen und wolle einen Teil über die Bank finanzieren. Dies sei jedoch nur „eine reine Formsache“ und „man könne den Kaufvertrag bereits bedenkenlos abschließen“. Die Eigentümer hatten in den Medien jedoch etwas zu der Bankenregulierung gehört. „Basel II und Basel III“ waren Begriffe, die sie schon einmal irgendwo gehört hatten. Nach genauerer Recherche stellte sich heraus, dass es sich um Reformen handelte, welche die Schwächen der bisherigen Bankenregulierung beheben sollten. Die Eigentümer erfuhren, dass es nun schwieriger für ältere Kaufinteressenten war, einen Kredit bei der Bank zu erhalten. Die Verbindlichkeit gegenüber der Bank müssten bis zur Rente getilgt sein bzw. müssten die Tilgung im Rentenalter beispielsweise durch eine Pensionszahlung oder Rentenzahlungen abgesichert sein.

Diesen Punkt sprachen die Verkäufer nun beim besagten Makler an, der sich mit der 2013 in Kraft getretenen Regelung augenscheinlich wenig bis gar nicht auskannte. Er müsse sich zunächst erkundigen. Schließlich kam die Rückmeldung des Maklers, dass die Verkäufer damit Recht hätten und dass es im besagten Fall tatsächlich zu Problemen führen könnte. Hier kam nun die Vermutung, dass der Makler von der Regelung wusste und dennoch so schnell wie möglich einen Kaufabschluss bewirken wollte, um vor Ablauf seines Auftrags noch seine Provision zu sichern. Es ist schwer zu sagen was passiert wär, hätte man einen Kaufvertrag ohne verbindliche Kreditzusage der Bank abgeschlossen. In solchen Fällen kommt es häufig zu einer Rückabwicklung des Vertrages, in deren Folge es durchaus zu Schadensersatzansprüchen kommen kann. Auf jeden Fall hätte man viel Zeit und Nerven verloren. Das Vertrauensverhältnis zu dem Makler war gebrochen.

Die Eigentümer hatten nun eine sehr schlechte Meinung gegenüber der Immobilienbranche und den Maklern. Umso schwerer war es für uns, das Paar davon zu überzeugen, dass andere Unternehmen vertrauensvoller arbeiten. Doch aufgrund des schlechten Eindrucks, verursacht durch das Erlebte, konnten wir uns noch nicht über eine Beauftragung einigen. Verblieben sind wir so, dass wir die Immobilie zunächst ausschließlich einem internen Kundenstamm aus unserem Netzwerk anbieten. Ohne damit an die breite Öffentlichkeit zu gehen. So konnten wir mehrere Interessenten generieren. In diesem Prozess lernten die Eigentümer unsere Arbeitsweise genauer kennen und waren von der Art und Weise der Kommunikation sehr angetan. Dies führte zu der schriftlichen Beauftragung zum Verkauf des Hauses. Nach zwei Wochen führten wir die ersten Besichtigungen mit geprüften Kaufinteressenten durch. Insgesamt kam es zu acht Besichtigungen, von denen vier Interessenten in die Endverhandlungen traten.

Am Ende setzte sich ein sehr freundliches, junges Pärchen durch. Der Kreditvertrag lag vor dem Beurkundungstermin vor, sodass alle ganz entspannt den Kaufvertrag unterzeichnen konnten. Die Immobilie war nach anderthalb Monaten erfolgreich verkauft worden. Zwischenzeitlich wurde auch eine passende Wohnung für das Verkäuferehepaar gefunden. Wir begleiteten den gesamten Prozess bis hin zur Schlüsselübergabe.

Dieser Fall zeigt, welche Gefahren beim Verkauf von Immobilien auftreten können. Die Wahl des richtigen Ansprechpartners hat hohe Bedeutung. Am Ende des Tages geht es nicht darum, sich öffentlich schön darzustellen. Es geht nicht um den schnellen Profit. Es geht darum eine nachhaltige Lösung für das Problem der Kunden zu finden. Es geht um Erfahrung. Es geht darum zu helfen und es geht um Vertrauen. Denn das ist was wirklich zählt…

Haus & Boden

Was ist Hausgeld?

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Als Hausgeld werden monatliche Vorschüsse bezeichnet, die Wohnungseigentümer an den Verwalter des Hauses zu zahlen haben. Das Hausgeld ist also wie eine Art Nebenkostenabrechnung für Eigentümer. Es beinhaltet Betriebskosten, Instandhaltungskosten und Ausgaben für die Verwaltung des Gebäudes. Wer eine Wohnung kaufen möchte, beachtet meist nur den Kaufpreis. Doch zukünftige Eigentümer sollten das Hausgeld nicht vergessen. Wir haben zusammengefasst, worauf Sie beim Thema Hausgeld achten müssen.

Wie wird das Hausgeld ermittelt?

Im Rahmen eines Wirtschaftsplans stellt der Hausverwalter die Einnahmen und Ausgaben für das kommende Wirtschaftsjahr gegenüber. Die Instandhaltungsrücklage und das Hausgeld werden berechnet. Im Wirtschaftsplan wird berücksichtigt, welche Instandsetzungen und Modernisierungen in den kommenden Jahren anstehen. Der Wirtschaftsplan enthält also alle veranschlagten Kosten und die geplante Rücklage. Dann stimmen, im Rahmen einer Eigentümerversammlung, alle Eigentümer/innen über den Wirtschaftsplan ab. Ist nichts anderes vereinbart, reicht hier die einfache Mehrheit zur Beschlussfassung aus.

Welche Kosten stecken im Hausgeld?

Das Hausgeld beinhaltet folgende Kosten:

  • Verwaltungskosten,
  • Instandhaltungsrücklage (Zuführung und laufende),
  • Betriebskosten (Hausstrom, Wohngebäudeversicherung, Heizkosten, Abfallentsorgung, Reinigungskosten, Hausmeister)

Das Wohnungseigentumsgesetz regelt u.a. den Verteilungsschlüssel, wie gemeinschaftliche Kosten auf die etwaigen Eigentümer umgelegt werden. Unter §16 regelt das Gesetz die Verteilung der Nutzen, Lasten und Kosten einer Eigentümergemeinschaft. Im Kern entscheidet der Miteigentumsanteil. Wobei Heiz- und Warmwasserkosten nach der Heizkostenverordnung abgerechnet werden müssen. Innerhalb einer Teilungserklärung können für die einzelnen Kostenfaktoren auch andere Verteilungsschlüssel festgelegt werden.

Die im Gebäude anfallenden Betriebskosten beinhalten alle Kosten, welche durch die gemeinschaftliche Nutzung des Eigentums entstehen. Als Eigentümer/in einer Wohnung können Sie Betriebskosten auf Ihre Mieter umlegen. Manche Kosten sind jedoch nicht umlagefähig und müssen vom Eigentümer getragen werden. Dazu gehören zum Beispiel die Instandhaltungsrücklage und die Kosten für die Verwaltung. Hier ist eine Umlage auf den Mieter nicht erlaubt.

Was sollten Anleger beachten?

Für Anleger spielt das Hausgeld eine wichtige Rolle. Auch wenn es zunächst niedrig erscheint, müssen ein paar Punkte beachtet werden. Vor jedem Kauf gilt es, Baujahr und Zustand des Gebäudes genau zu erfassen. Fallen Mängel auf oder ist das Gebäude in einem schlechten Zustand, könnten in naher Zukunft Kosten für Reparaturen entstehen. Prüfen Sie vor dem Erwerb die Wirtschaftspläne, Jahresabrechnungen und Protokolle der Eigentümerversammlungen aus den letzten Jahren. Hier erhalten Sie Einblick in geplante Modernisierungen und Instandsetzungen. Außerdem erfahren Sie, ob Maßnahmen in der Vergangenheit wie geplant durchgeführt wurden. Ist das nicht der Fall, könnten in den kommenden Jahren hohe Kosten entstehen, die Sie vor einem Kauf vielleicht nicht mit eingeplant hatten.

Auf Nummer sicher gehen

Wir beraten unsere Kunden beim Verkauf und Kauf von Eigentumswohnungen in Berlin und Brandenburg. Ziel ist es, das individuelle Problem des Kunden zu erkennen und gemeinsam eine Lösung zu finden. Gern beraten wir Sie bei offenen Fragen rund um den Verkauf und Kauf von Immobilien. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild von unserer Dienstleistung und sprechen Sie uns an. Denn wir wissen: Das Vertrauen zählt!

Haus & Boden

Bodenrichtwerte & Grundstückspreise in Berlin

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Was ist ein Bodenrichtwert?

Als Bodenrichtwert bezeichnet man den durchschnittlichen Wert für einen Quadratmeter an (un)bebautem Boden. Bodenrichtwerte werden als Hilfswert für die Wertermittlung von Immobilien genutzt. Bodenrichtwerte gelten stets für bestimmte Gebiete, sogenannte Bodenrichtwertzonen.

Zu beachten ist, dass der Bodenrichtwert nur ein Durchschnittswert aus einer Vielzahl von Verkäufen ist. Dieser gilt für die gesamte Richtwertzone, egal ob das Haus an der Hauptstraße oder am Waldrand liegt. Die Richtwerte berücksichtigen also nicht die individuellen Eigenschaften einzelner Grundstücke. Auch die vorhandene Bebauung kann sich positiv oder negativ auf den Wert des Grundstücks auswirken. Daher müssen bei der Wertermittlung immer die individuellen Eigenschaften vor Ort beachtet werden.

Wie werden Bodenrichtwerte ermittelt?

Im Grunde ist der Bodenrichtwert ein Durchschnittswert, der aus tatsächlichen Verkaufspreisen von Grundstücksverkäufen abgeleitet wird. Als Grundlage dienen hier die sogenannten amtlichen Kaufpreissammlungen, die von den bundesweit existierenden Gutachterausschüssen für Grundstückswerte erstellt werden.

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin erstellt die Bodenrichtwerte jährlich regelmäßig im Januar. Die Richtwerte werden auf Basis der bei der Geschäftsstelle geführten Kaufpreissammlungen ermittelt.

Entwicklung der Bodenrichtwerte in Berlin

Die weltoffene und tolerante Lebensart der Hauptstadt ist zu einem Markenzeichen geworden. Berlin ist beliebt. So führen niedrige Zinsen und die jährlich steigende Zahl an Zugezogenen weiter zu steigenden Mieten und steigenden Immobilienpreisen. Berlin boomt und diese Veränderung ist am Immobilienmarkt zu spüren.

Vor allem beliebte (Szene-)Bezirke hatten diese Entwicklung zuerst bemerkt. Stadtteile wie Prenzlauer Berg oder Friedrichshain-Kreuzberg verzeichneten in den letzten 10 Jahren eine immense Steigerung der Miet- und Kaufpreise von Immobilien. Was im Straßenjargon als Yuppisierung bekannt ist, verändert die Strukturen der Viertel nachhaltig. Vor allem eine gesteigerte Attraktivität zugunsten zahlungskräftiger Eigentümer und Mieter und deren anschließender Zuzug beeinflusst diese Entwicklung.

Randbezirke sind immer beliebter

Steigenden Mieten im Zentrum der Stadt fördern zunehmend eine Verdrängung in die Randbezirke. Vor allem junge Familien wollen ihre Wohnung zur Miete gegen ein Einfamilienhaus mit Garten eintauschen. Beliebt sind zum Beispiel Stadtteile wie Treptow-Köpenick, Pankow, Biesdorf, Mahlsdorf, Müggelheim und Bohnsdorf.

Vergleicht man hier die Entwicklung der Richtwerte, fällt sofort auf, dass die Grundstückspreise weiterhin stark ansteigen. Dazu ein Beispiel:

Wohnt man beispielsweise in der Summter Straße in Berlin-Mahlsdorf, konnte man in den letzten Jahren eine deutliche Steigerung beobachten. Der Richtwert lag hier in 2013 bei 110€/m². In 5 Jahren ist der Bodenrichtwert auf 300€/m² (2018) angestiegen. Die tatsächlichen Verkaufspreise (Marktpreise) liegen sogar meist noch weit über diesem Richtwert.

Junge mit Lupe durchsucht eine Wiese.
Es gibt hunderte Bodenrichtwertzonen. Will man wissen was für die eigene Adresse gilt, sollte man genauer hinsehen.

Bodenrichtwerte auf einen Blick

In Berlin gibt es zahlreiche Bodenrichtwertzonen. Manchmal verläuft eine einzelne Straße durch mehrere Zonen mit verschiedenen Werten. Hier finden Sie eine Auflistung nach Bezirken. Wenn Sie den genauen Richtwert für Ihre Adresse erfahren wollen, rufen Sie uns unter 030/ 65 66 020 an. Wir geben Ihnen gern Auskunft.

Richtwerte in Treptow-Köpenick

Jahrniedrigster Werthöchster Wert
2017100,00€ / m²430,00€ / m²
2018120,00€ / m² 520,00€ / m²
2019folgt demnächstfolgt demnächst

Richtwerte in Marzahn-Hellersdorf

Jahrniedrigster Werthöchster Wert
2017150,00€ / m²260,00€ / m²
2018180,00€ / m² 370,00€ / m²
2019folgt demnächstfolgt demnächst

Richtwerte in Pankow

Jahrniedrigster Werthöchster Wert
2017130,00€ / m²600,00€ / m²
2018170,00€ / m² 660,00€ / m²
2019folgt demnächstfolgt demnächst

Richtwerte in Lichtenberg

Jahrniedrigster Werthöchster Wert
2017180,00€ / m²370,00€ / m²
2018220,00€ / m² 540,00€ / m²
2019folgt demnächstfolgt demnächst

Richtwerte in Neukölln

Jahrniedrigster Werthöchster Wert
2017200,00€ / m²520,00€ / m²
2018220,00€ / m² 600,00€ / m²
2019folgt demnächstfolgt demnächst

Richtwerte in Tempelhof-Schöneberg

Jahrniedrigster Werthöchster Wert
2017200,00€ / m²850,00€ / m²
2018220,00€ / m² 1000,00€ / m²
2019folgt demnächstfolgt demnächst

Richtwerte in Mitte

Jahrniedrigster Werthöchster Wert
2017220,00€ / m²2000,00€ / m²
2018260,00€ / m² 2100,00€ / m²
2019folgt demnächstfolgt demnächst

Richtwerte in Reinickendorf

Jahrniedrigster Werthöchster Wert
2017160,00€ / m²510,00€ / m²
2018180,00€ / m² 600,00€ / m²
2019folgt demnächstfolgt demnächst

Richtwerte in Spandau

Jahrniedrigster Werthöchster Wert
2017160,00€ / m²490,00€ / m²
2018180,00€ / m² 540,00€ / m²
2019folgt demnächstfolgt demnächst

Richtwerte in Charlottenburg-Wilmersdorf

Jahrniedrigster Werthöchster Wert
2017420,00€ / m²2100,00€ / m²
2018500,00€ / m² 2200,00€ / m²
2019folgt demnächstfolgt demnächst

Richtwerte in Steglitz-Zehlendorf

Jahrniedrigster Werthöchster Wert
2017200,00€ / m²2100,00€ / m²
2018220,00€ / m² 2200,00€ / m²
2019folgt demnächstfolgt demnächst

*Quelle: Gutachterausschuss für Grundstückswerte BerlinAlle Angaben ohne Gewähr

Was ist mein Grundstück wert?

Sollten Sie Fragen zu den Bodenrichtwerten haben, oder den genauen Richtwert für Ihre Adresse wissen wollen, rufen Sie uns an. Wir bewerten Ihre Immobilie kostenlos und unverbindlich. Kostenlos auch dann, wenn Sie uns nicht mit der Vermittlung beauftragen.

Herr Michael Werner ist seit über 10 Jahren Mitglied im Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin. Gern beantwortet er Ihre Fragen rund um das Thema Immobilien. Spreche Sie uns an, wir helfen Ihnen gern.

Für Interessierte und Profis…

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin veröffentlicht monatliche Analysen der Preisentwicklung auf bestimmten Berliner Immobilienmärkten. Aufgrund der Verfügbarkeit entsprechender Verkaufsfälle kann derzeit über unbebaute Grundstücke für den Teilmarkt des individuellen Wohnungsbaus (offene Bauweise bis GFZ 0,6) monatlich berichtet werden.

In den Monaten März bis Mai werden keine Marktreports herausgegeben, da die Betrachtungszeiträume jeweils über den Jahreswechsel gehen und somit die unterschiedliche Bodenrichtwertjahrgänge einen Vergleich verhindern.

Hier können Sie die Reports runterladen:

Ad hoc Marktreport Jahrgang 2019

Ad hoc Marktreport Jahrgang 2018

Ad hoc Marktreport Jahrgang 2017

Ad hoc Marktreport Jahrgang 2016

Ad hoc Marktreport Jahrgang 2015

Ad hoc Marktreport Jahrgang 2014

Ad hoc Marktreport Jahrgang 2013

Allgemein

Kita bekommt Baumhaus

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Die Idee

Anfang 2018 entstand die Idee, ein soziales Projekt in unserer Region umzusetzen. Schnell war klar, die Unterstützung soll einer Kita in der Region zugutekommen. „Wir wollen den Kindern in unserem Bezirk eine große Freude machen„. Direkt vor unserer Haustür in Berlin-Köpenick liegt die Kita Knirpsenbude. In Abstimmung mit der Kita-Leitung entstand die Idee, den Kindern ein einzigartiges Baumhaus zu bauen. Dieser Gedanke wurde von den Verantwortlichen sofort unterstützt und damit war das Projekt Kita-Baumhaus geboren.

Umsetzung

Für Planung und Umsetzung haben wir die Firma Dachkonzept Ihle ins Boot geholt. Als Projektleiter und umsetzende Kraft hat sich der Zimmermann Armin sofort angeboten. Im Sommer 2018 kamen die ersten technischen Zeichnungen für das Kita-Baumhaus und die Umsetzung wurde in unserem Büro geplant und diskutiert. Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, konnte der Bau beginnen. Seitdem wurde wochenlang gesichert, gesägt, gebohrt, gehämmert und gestrichen. Sogar in seiner Freizeit und am Wochenende hat Zimmermann Armin Hand angelegt, um im Zeitplan zu bleiben.

Je mehr der Bau fortgeschritten war, desto aufgeregter und neugieriger waren die Kinder. (und wir natürlich auch) Ende November war das Baumhaus endlich fertig und bereit zur Abnahme durch den TÜV. Nachdem alle Zweifel beseitigt waren und das Baumhaus freigegeben war, gab es einen Termin für die Eröffnung. Der 6. Dezember 2018.

Die Eröffnung

Am Eröffnungstag pünktlich um 10:30 Uhr versammelten sich über 80 Kinder und ihre Erzieher an dem Baumhaus und warteten gespannt darauf, dass der Zugang geöffnet wird. Zunächst dankte die Leiterin der Kita Knirpsenbude allen Beteiligten und die Kinder hatten zum Dank ein paar schöne Geschenke für Zimmermann Armin und Herrn Werner. Dann wurde die symbolische Schleife durchgeschnitten und der Zugang war frei. Sofort stürmten die Kinder auf das Baumhaus und erfreuten sich sehr an ihrem neuen Platz zum Spielen. Es war eine gelungene Eröffnung die für alle Beteiligten sehr emotional war.

Vielen Dank!

Wir möchten uns auf diesem Wege nochmals herzlich bei der Kita-Leitung und ihrem Träger der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH bedanken. Das Kita-Baumhaus war ein tolles Projekt, dass uns allen sehr ans Herz gewachsen ist. Außerdem danken wir der Firma Dachkonzept Ihle für die Planung und Umsetzung. Vor allem Zimmermann Armin hat seinen Schneid als echter Zimmermann und Freund bewiesen. Als Familienunternehmen ist es unser Ziel, noch mehr Verantwortung für unsere Region zu übernehmen und wir hoffen, dass uns das hier gelungen ist. Wir hoffen auch auf weiterhin gute Zusammenarbeit mit der Kita Knirpsenbude und wünschen viel Spaß mit dem Baumhaus. Es macht viel Spaß, Kindern eine Freude zu machen. Denn wir dürfen nicht vergessen: Kinder sind unsere Zukunft!

Interessieren Sie sich für spannende Inhalte rund um das Thema Immobilien? Dann laden wir Sie ein, unseren Blog zu besuchen. Hier finden Sie regelmäßig neue Inhalte zu Themen wie Immobilien-Recht, Immobilienkauf und -verkauf, Eigentum, Digitalisierung und mehr. Gern beantworten wir Ihnen Ihre offenen Fragen zum Thema. Zögern Sie nicht und sprechen Sie uns an. Gemeinsam finden wir eine Lösung für Ihr persönliches Immobilien-Problem. Denn wir wissen: Das Vertrauen zählt!

Zukunft & Digital

Was kommt nach der Digitalisierung?

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„Digitale Transformation“, „Digital Leadership“, „Digital Pioneers“ – täglich liest man neue Artikel, Kommentare und Buzzwords zu den Entwicklungen in der digitalen Welt. Diese zunehmend vernetzte Welt bietet für Unternehmen viele Chancen & Risiken. Wir befinden uns in einer Phase der Digitalisierung, die von Ängsten und Trends geprägt ist. Was bleibt ist die Frage nach dem richtigen Umgang. Wie bringen Unternehmen Routine in die Digitalisierung und was kommt danach?

Goldrausch Digitalisierung

Während das Thema Digitalisierung in manchem Arbeitsumfeld schon ausgelutscht ist, erwacht die Immobilienbranche erst langsam aus dem Winterschlaf. Dabei ist das Potenzial sehr hoch, viele Prozesse und Abläufe lassen sich digitalisieren und somit entsteht mehr Zeit für Dienstleistung direkt am Kunden. Doch der Fokus scheint woanders zu liegen. Überall schießen neue PropTech-Unternehmen und Agenturen wie Pilze aus dem Boden. Die Lösungen reichen von digitalen Tools zur Leadgenerierung bis hin zur digitalen Rundum-Verwaltung von Immobilien. Dabei scheint die Devise: „Hauptsache dabei sein und bloß nichts verpassen“. Ob eine Lösung wirklich sinnvoll und zielführend für das eigene Unternehmen ist, wird oftmals in den Hintergrund geschoben. Diese Unwissenheit lockt viele Quacksalber an und macht es eben den wenigen guten Anbietern digitaler Lösungen schwer sich zu etablieren. Branchen-Veranstaltungen sind überschwemmt von neue Eindrücken, Konzepten und Rednern zum Thema Digitalisierung. Daher der Appell: Digitale Lösungen müssen maßgeschneidert sein. Beschäftigen Sie sich mit dem Thema, entscheiden Sie was für Ihr Unternehmen zielführend ist und rennen Sie nicht blind los.

The Trend isn’t a friend

Zum Umgang mit digitalen Lösungen gibt es verschiedene Theorien. Entscheidet man sich für Nachhaltigkeit, ist es zunächst wichtig sich dem Strom an Informationen zu entziehen. Angst und blinder Aktionismus sind nicht angebracht. Erst wenn man eine Technologie versteht, kann man Sie gezielt einsetzen. Klären Sie erstmal die wichtigsten Fragen, Funktionen und die Philosophie dahinter. Eignen Sie sich die Basics an und machen Sie nicht den zweiten Schritt vor dem ersten. Nicht jeder neue Social-Media-Kanal ist wichtig, Google will verstanden und nicht überlistet werden. Entscheiden Sie selbst was wichtig ist.

Individualität vs. Automatismus

Man kann davon ausgehen, dass es für jeden analogen Prozess einen digitalen Helfer gibt. Folgt man dieser Denke, kann man jede Art & Weise im Unternehmen automatisieren. Darüber wie zielführend das ist, lässt sich streiten. Was in der Fertigung als Industrie 4.0 umgesetzt wird und Sinn macht, ist im Dienstleistungssektor mit Vorsicht zu genießen. Je höher der Grad der Automatisierung, desto geringer die Individualität. Ein Beispiel: Lebt Ihr Geschäft davon, Kunden in Zielgruppen zu verstehen und diese individuell anzusprechen? Dann spricht dies gegen eine automatische Antwortmail + Funktion x bei Interesse auf ein bestimmtes Angebot. / Oder bieten Sie eine einzigartige Dienstleistung am Kunden? Dann kommunizieren Sie genau so einzigartig in Social-Media und greifen Sie nicht auf redaktionelle Massenware zurück. Auch hier der Gedanke, welche Lösung macht Sinn und passt zu mir. Was will ich? Will ich Zeit, Flexibilität, Gewinn, Nachhaltigkeit, Fortschritt, Aufmerksamkeit, starke Inhalte, Individualität oder eben Automatismus?

How long is now?

Gerade heute müssen wir uns wieder verstärkt Fragen über die Zukunft stellen: Wie wollen wir zusammenleben, wie arbeiten? Was ist uns wichtig und was wollen wir verhindern? Wie lebenswert ist unsere Welt am Ende dieses Jahrhunderts? Die digitale Transformation bietet zahlreiche Chancen & Risiken egal ob im Privatleben oder in der Arbeitswelt. Wie wir damit umgehen, liegt in unserer Hand. Ob das Zeitalter der Digitalisierung nachhaltig zu unseren Gunsten verläuft oder uns im Endeffekt schadet, wird die Zukunft zeigen. Die Diskussion darüber wie eben jene Zukunft aussieht, überlassen wir aber lieber den Science-Fiction-Autoren, Historikern, Zukunftsforschern und Sozialtheoretikern. Bis dahin stellen wir uns der Herausforderung und gestalten den digitalen Wandel.

Digital, Postdigital, doch egal?

Wie die Luft und das Wassertrinken wird Digitales nur durch seine Ab- und nicht Anwesenheit bemerkt werden. Computer werden ein wichtiger aber unsichtbarer Teil unseres Alltagslebens sein: Wir werden in ihnen leben, sie tragen, sie sogar essen. Seht es ein – die digitale Revolution ist vorbei. Ja, wir leben in einem digitalen Zeitalter, soweit es uns Kultur, Infrastruktur und Wirtschaft erlauben.“ erklärt der ehemalige Chef des MIT Media Labs Nicholas Negreponte. Diese treffende Aussage schuf der Wired-Kolumnist Negroponte bereits 1998 in einer Veröffentlichung unter dem Titel „Beyond Digital“. Im Kern beschreibt er die Natur der Digitalisierung. Technologien die selbstverständlich und damit unsichtbar werden sobald sie von der breiten Masse genutzt werden.

Als bestes Beispiel dient das Smartphone. Was vor 10 Jahren noch revolutionäre Technologie war, ist heute international zum mehr oder weniger nützlichen Alltagsbegleiter geworden. Wann also die Digitalisierung „abgeschlossen“ ist, lässt sich nicht genau definieren. Denn für den Punkt des Fortschritts an dem wir uns befinden, gibt es keine allgemein gültige Definition. Durch das ständige Aufkommen neuer digitaler Lösungen, bleibt die Vorstellung darüber wie digitalisiert Alltag & Unternehmen sind, subjektiv. Diese Menge und Geschwindigkeit mit der digitale Technologien unseren Alltag durchdringen, überfordert viele Menschen noch immer. Das Gefühl „den Anschluss zu verlieren“ wird sich erst legen, wenn neue Technologien, genau wie einst das Smartphone, auf ein breites Verständnis in der Bevölkerung treffen.

…und jetzt?

Unternehmen müssen lernen, neue Technologien zielführend einzusetzen. Nicht jeder Hype macht auch Sinn. Zunächst sollte man die eigenen Kunden, Prozesse und die eigene Kommunikation betrachten und verstehen. Dann finden sich digitale Lösungen die ein Unternehmen unterstützen oder sogar revolutionieren. Im Grunde geht es darum, das eigene Unternehmen nachhaltig konkurrenzfähig zu machen. Damit orientiert sich der Einsatz digitaler Lösungen auch immer an der eigenen Branche. Was bleibt ist die Frage nach der Motivation: Will man ein Vorreiter oder ein Nachzügler sein? Schwimmt man mit oder gegen den Strom? Oder sitzt man vielleicht am Ufer und schaut entspannt auf das bunte Treiben?

In eigener Sache

Die Inspiration zu diesem Beitrag liegt in unserer täglichen Arbeit. In vielen Diskussionen und Veranstaltungen zum Thema Digitalisierung in der Immobilienbranche zeichnet sich ein klares Bild ab. Ein Bild darüber, wo die Branche hierbei steht und wohin sie sich entwickelt. Wir möchten dazu motivieren, die Hemmschwellen abzubauen und neuen Impulsen mit offenen Armen zu begegnen. Wie diese Entwicklung aussieht, dafür ist jeder selbst verantwortlich. Als verantwortungsvolles Familienunternehmen ist uns das Thema Digitale Transformation sehr ernst. Bekräftigt durch die neue Ausgabe der t3n zum Thema „Digitalisierung: Was kommt danach?“ haben wir uns entschlossen, einen Text zu diesem Thema zu schreiben.

Nach einer jahrelangen Odyssee mit Agenturen und Dienstleistern digitaler Lösungen haben wir uns 2017 entschieden, eine eigene Abteilung für Digitalisierung aufzubauen. Seitdem arbeiten zwei Mitarbeiter in den Bereichen Programmierung, UX-Development, Content-Management, Digitalisierung und Social-Media. Ziel ist es, auch zukünftig flexibel und nachhaltig zu sein. Damit mehr Zeit bleibt für das was wirklich wichtig ist: Die individuelle Dienstleistung am Kunden. Denn wir wissen: Das Vertrauen zählt!

Sie interessieren sich für individuelle Inhalte rund um das Thema Immobilien? Dann laden wir Sie ein, unseren Blog zu besuchen. Sollten Sie Fragen zu den aufgeführten Beiträgen  haben, zögern Sie nicht und sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

Zukunft & Digital

Wohnen in der Zukunft

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Die Art wie wir in Zukunft wohnen und leben wird sich nachhaltig verändern. Die Weltbevölkerung wächst weiter an und mit ihr der Bedarf an Wohn- und Lebensraum. Laut UNO wird die Weltbevölkerung bis 2050 von derzeit 7,5 Milliarden Menschen (2017) auf mehr als 9,7 Milliarden Menschen anwachsen. Mehr als die Hälfte davon leben in Städten. Jeder Mensch hat seine Bedürfnisse, er muss zum Beispiel essen, schlafen und eben auch wohnen. Verschiedenste Faktoren haben Einfluss auf die Qualität des Wohnens wie wir es kennen. Steigt beispielsweise die Beliebtheit für ein bestimmtes Ballungsgebiet, hat das direkten Einfluss auf Faktoren wie Angebot, Preis und Infrastruktur. Eine Situation die aktuell auch für viele Alt- und Neuberliner spürbar ist.

Sky is the limit – Wohnen in der Höhe

Verschiedene Konzepte verfolgen den Plan bestehende Dachflächen durch höhere Aufbauten besser zu nutzen oder innerhalb des Stadtgebietes höhere Wohngebäude zu errichten. Europäische Großstädte kämpfen seit jeher mit Platzproblemen und zu wenig Wohnraum. Die Folgen der Urbanisierung belasten die Städte bereits seit dem Mittelalter. Schon damals versuchten Architekten dem Problem Herr zu werden, indem Sie in die Höhe bauten. Doch lange Zeit setzte das Baumaterial den Verantwortlichen Grenzen. Erst mit den Erfindungen des Stahlskelettbaus und des elektrischen Aufzugs am Ende des 19. Jahrhunderts war man in der Lage, Gebäude deutlich höher zu bauen.

Heute kennen wir verschiedenste Gebäude jenseits der 300 Meter Höhe. Zum Beispiel das höchste Wohn- und Geschäftshaus der Welt, den Burj Khalifa in Dubai, mit seinen knapp 830 Metern Höhe und 160 Stockwerken. Doch solche Gebäude taugen wenig als Konzept, um neuen Wohnraum in Städten zu schaffen, da Ihre Bau- und Unterhaltungskosten viel zu hoch sind. Oftmals ist ein solcher Bau lediglich ein Prestigeobjekt für Bauherren und Architekten. Aktuell werden, auch in Berlin, clevere und nachhaltigere Hochhauskonzepte diskutiert. Der Trend geht zu umweltfreundlicheren und energieeffizienteren Hochhäusern.

dicht, dichter, verdichtet

Das Bauen in die Höhe kann den Mangel an Wohnraum nicht allein lösen. Außerdem können viele Städte nicht beliebig in die Breite wachsen. Hier heißt das Zauberwort: verdichten“. Im Kern geht es um eine bessere Ausnutzung und engere Bebauung in den Ballungszentren. Durch die bessere Ausnutzung der vorhandenen Brachflächen und Baulücken soll zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden. Grundlage hierfür ist eine gut organisierte Städteplanung. Was mangelnde Stadtplanung im Ernstfall anrichten kann, lässt sich an zahlreichen Großstädten im Asiatischen Raum gut beobachten. Fehlende Koordination bei Straßenbau, Kanalisation, Strom, öffentlichem Nahverkehr und der Vergabe von Bauflächen hat hier teilweise für katastrophale Zustände gesorgt.

Einen Schritt weiter…

Neben diesen Konzepten zur Flächennutzung, gibt es auch auf anderen Gebieten bemerkenswerte Entwicklungen. So sind alternative und neuartige Baumaterialien auf dem Vormarsch. Viele Unternehmer und Wissenschaftler in diesem Bereich nehmen sich die Natur als Vorbild. Hier reicht der Stand der Forschung von neuartigen Dämmmaterialien, die aus gezogenen Pilzen bestehen, bis hin zu leichten nachwachsenden Werkstoffen mit der Festigkeit und Flexibilität von Stahl. Als Grundlage dient die Bionik. Eine Wissenschaft, die technische Probleme nach dem Vorbild biologischer Funktionen zu lösen versucht. Viele Start-Ups quer über den gesamten Planeten bedienen sich dieser Wissenschaft bei der Entwicklung Ihrer Produkte.

Neue Wohnkonzepte

Derzeit beobachtet man spannende Trends, die einen Ausblick auf das Wohnen der Zukunft geben. Vor allem die Digitalisierung sorgt für neuartige Entwicklungen im Wohnbereich. Doch was steckt hinter Wohnkonzepten wie Smartliving, Coliving & Co.?

„ok Alexa, was ist Smart Living?“

Im Alltag stößt man immer öfter auf den Begriff Smartliving – „Intelligentes Wohnen“. Im Kern geht es um den Einsatz von Technologien, um (Haushalts-)Prozesse innerhalb der eigenen vier Wände zu automatisieren und zu vernetzen. Obwohl viele Menschen schon von diesem Konzept gehört haben, bleibt der eigentliche Nutzen dahinter oft unklar. Einfach gesagt, es geht darum den Alltag zu erleichtern. Oftmals werden spezielle Systeme verbaut, die miteinander vernetzt die Sicherheit, Energieeffizienz oder Bedienung von Haushaltsgeräten verbessern können.

„…und was ist Coliving?“

Coliving ist eine Mischform aus Wohn- und Arbeitsgemeinschaft. In einer Welt, in der immer mehr Menschen ortsunabhängig arbeiten können, ist Co-Living die moderne Form zu wohnen. Das Angebot richtet sich an Selbstständige, an Gründer, an junge Menschen, die ortsungebunden arbeiten können, an Studenten oder an Leute, die gern viel reisen. Vor allem in Europa und den USA ist das Wohnen in Co-Living Wohngemeinschaften sehr beliebt. In großen Wohngebäuden in zentraler, urbaner Lage befinden sich mehrere möblierte WG-Zimmer. Es gibt moderne Küchen und Gemeinschaftsräume. Die Coliving Häuser sind oftmals zusätzlich mit Fitness-Studios, Gärten, Dachterrassen, Waschsalons, & Freizeitangeboten wie beispielsweise Yoga-Studios ausgestattet. Coliving bietet eine nachhaltige Alternative, welche die vorhandenen Ressourcen effizient nutzt.

Es gibt Trends, welche die Art & Weise, wie wir Wohnraum nutzten und was wir wirklich zum Wohnen brauchen, in Frage stellen. Diese neuen Denkweisen werden das Wohnen wie wir es kennen irgendwann überdenken und revolutionieren. Städte, Gebäude, Wohnungen werden sich anpassen und mit ihnen der Mensch. Was bleibt ist ein spannender Prozess der Veränderung und die Geschichte wie sich das Wohnen verändert hat.

Vom Wohnen zur Vision

Seit Menschen Gedenken, gibt es Visionäre, die außerhalb der Box denken. Menschen mit einer ganz speziellen Idee und Vorstellung über unsere Lebensweise und unsere Zukunft. Was anfangs oft belächelt und klein geredet wird, hat schon oft genau den Fortschritt gebracht, von dem wir heute profitieren. Genau 50 Jahre ist es her, dass der Schriftsteller Arthur C. Clarke mit seinem Roman „2001 – Odyssee im Weltraum“ detaillierte Beschreibungen über das Reisen im Universum oder die Nutzung von Satelliten geliefert hat. Damals war ein Computer noch so groß wie ein Kleiderschrank und kaum so leistungsfähig wie ein heutiger Taschenrechner. Heute gilt Clarke, genau wie seine Kollegen Asimov und Heinlein, als einer der bedeutendsten Autoren auf dem Gebiet der Science-Fiction und viele seiner Prophezeiungen haben sich bewahrheitet. Seine Grundeinstellung war der Blick über den Tellerrand und dass man sich nie vor neuen Entwicklungen verschließen sollte.

Elon und die „Mars Basis Alpha“

Auch heute gibt es Visionäre, die mit ihren spannenden Ideen die Zukunft planen und den Fortschritt fördern. Der SpaceX-Gründer Elon Musk (47) erklärte erst kürzlich, wie er das Reisen zum Planeten Mars möglich macht und wie die Kolonialisierung aussehen soll. Der Gründer von PayPal und Tesla hat mit SpaceX ein privates Raumfahrtunternehmen geschaffen. Das Unternehmen wurde mit dem Ziel gegründet, Technologien zu entwickeln, die es der Menschheit ermöglichen sollen, den Mars zu kolonisieren und das Leben auf anderen Planeten zu verbreiten. Ein ambitioniertes Ziel liegt im ersten bemannten Flug zum Mars. Laut SpaceX Zeitplan soll dieser bereits im Jahr 2024 stattfinden. Schon 2017 hatte Elon Musk Konzepte für eine Moon Base Alpha und Mars City vorgestellt. Der Baubeginn soll laut Musk voraussichtlich 2028 starten und somit den Grundstein für zukünftiges Wohnen auf dem Mars legen.

Diese Vision zeigt die Vielseitigkeit, auf welchen Gebieten sich Menschen mit dem Thema Wohnen & Leben in der Zukunft befassen. Als zukunftsorientiertes Familienunternehmen beobachten wir die verschiedensten Trends und Strömungen im Markt. Natürlich liegt die Besiedlung des Mars und die folgende Auswirkung auf unser Arbeitsumfeld in weiter Ferne, doch schon heute beobachten wir interessante Entwicklungen, wenn es um zukünftiges Wohnen geht. Viele Konzepte bieten eine Alternative zu den bekannten Arten wie wir Wohnen & Leben. Es bleibt also spannend und wir bleiben für Sie am Ball.

Sie interessieren sich für Inhalte rund um das Thema Immobilien? Dann laden wir Sie zu einem Besuch auf unserem Blog ein. Hier veröffentlichen wir regelmäßig Inhalte zu Themen wie: Eigentum, Immobilienverkauf und- kauf, Digitalisierung und Trends in der Branche. Alle Beiträge sind eigenhändig ausgewählt, recherchiert und erarbeitet. Denn wir wissen: Das Vertrauen zählt!

Immobilien & Recht

Was ist eine Tippgeber Provision?

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Im Grunde handelt es sich bei der Tippgeber Provision (auch Tippprämie genannt) um eine Vergütung für Personen, die Makler dabei unterstützen neue Immobilien zu finden. Wenn man weiß, ob Familienmitglieder, Nachbarn oder Kollegen eine Immobilie verkaufen wollen, kann man einen Hinweis geben und dafür eine Provision erhalten. So setzen viele Makler die Tippgeber Provision zur Akquise neuer Objekte ein. Personen die einen Hinweis geben, nennt man Tippgeber. Dieses Modell der Vergütung ist auch aus anderen Branchen bekannt. Viele Unternehmen der Versicherungs-, Telefon- und Strombranche haben häufig ein entsprechendes Programm.

Was muss man beachten?

Die Akquise von Kunden ist wettbewerbswidrig, wenn sie durch Belästigung oder in aggressiver Weise erfolgt. Auch ist zu vermeiden, dass der Tippgeber eine unzulässige Kaltakquise durch unaufgeforderte Anrufe oder Täuschung betreibt. Häufig werden die Anforderungen des Datenschutzes übersehen. Persönliche Daten dürfen nur mit Einwilligung weitergegeben werden. Die Kontaktdaten des potenziellen Verkäufers und dessen Verkaufsabsicht dürfen dem Immobilienmakler nur nach Einverständnis des Betroffenen mitgeteilt werden.

Auch steuerliche Aspekte müssen beachtet werden. Der private Hinweisgeber muss die Provision als sonstige Einnahme versteuern, wenn sie den einmaligen Freibetrag erreicht. Wenn der Tippgeber nicht regelmäßig handelt, ist er von der Umsatzsteuerpflicht befreit, weil kein unternehmerisches Handeln vorliegt (§ 1 Abs. 1 UStG).

Sichern Sie sich Ihre Tipp-Provision!

MPW Immobilien ist ein Familienunternehmen mit mehr als 25 Jahren Erfahrung als Immobilienmakler. Wir sagen: „Am Anfang war das Problem“ und gemeint sind die individuellen Probleme die rund um eine Immobilie entstehen können. Diese reichen von Erbe, über Scheidung und Problemen mit dem Finanzamt bis hin zu der Last, die eine Immobilie im Alter darstellen kann. Außerdem kann auch der Unterhalt einer Immobilie ein Problem für Eigentümer aufwerfen. So vielseitig wie eine Immobilie, so einzigartig ist auch die Anforderung des Eigentümers. Für jedes Problem gibt es eine individuelle Lösung.

Sie haben gehört, dass Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen, Nachbarn oder jemand aus Ihrer Familie ein Problem mit der eigenen Immobilie hat? Oder vielleicht spielt jemand aus Ihrem Umfeld mit dem Gedanken, die eigene Immobilie zu verkaufen? Wir helfen gern bei der Bewältigung der anstehenden Probleme. Ihr Tipp ist uns bares Geld wert und jeder kann Tippgeber werden.

Die Bedingungen sind: das Objekt darf uns nicht bekannt sein. Ausgeschlossen sind also Immobilien aus unserem Angebot, aus dem Internet, der Zeitung oder von einem anderen Makler. Ist die Immobilie erfolgreich vermittelt und der Verkauf abgeschlossen, erhalten Sie die vereinbarte Tippgeber-Provision.

Wir unterstützen unsere Kunden bei Verkauf und Vermietung von Häusern, Wohnungen und Grundstücken. Selbstverständlich behandeln wir jeden Hinweis diskret. Denn wir wissen: Das Vertrauen zählt! Haben Sie Fragen zur Tippgeber Provision? Sprechen Sie uns an! Wir beraten unverbindlich bei Fragen rund um das Thema Immobilien.

Haus & Boden

Was ist ein Bodenrichtwert?

Veröffentlicht:

Als Bodenrichtwert bezeichnet man den durchschnittlichen Wert für einen Quadratmeter an (un)bebautem Boden. Bodenrichtwerte werden u.a. von Immobilienmaklern als Hilfswert für die Wertermittlung von Immobilien genutzt. Bodenrichtwerte gelten stets für bestimmte Gebiete, sogenannte Bodenrichtwertzonen. Im Grunde ist der Bodenrichtwert ein Durchschnittswert der aus tatsächlichen Verkaufspreisen von Grundstücksverkäufen abgeleitet wird. Als Grundlage dienen hier die sogenannten amtlichen Kaufpreissammlungen, die von den bundesweit existierenden Gutachterausschüssen für Grundstückswerte erstellt wird.

Zu beachten ist, dass der Bodenrichtwert nur ein Durchschnittswert aus einer Vielzahl von Verkäufen ist. Dieser gilt für die gesamte Richtwertzone, egal ob das Haus an der Hauptstraße oder am Waldrand liegt. Daher müssen bei der Wertermittlung immer die individuellen Eigenschaften vor Ort beachtet werden. Zu diesen Eigenschaften gehören zum Beispiel:

  • die Lage und das direkte Umfeld,
  • Grundstücksform und -größe,
  • die Bebauung und Bebauungsvorschriften,
  • der Erschließungsgrad,
  • die Eigenschaften des Bodens.

Unter Beachtung dieser Eigenschaften kann es bei der Wertermittlung durchaus zu erheblichen Abweichungen vom ursprünglichen Richtwert kommen. Dabei kann der Wert steigen oder fallen.

Ein Beispiel: Ein 1500m² großes Grundstück in Berlin-Mahlsdorf ist mit einem Einfamilienhaus aus den 1930er Jahren bebaut. Errechnet man den Wert auf Grund und Boden mit dem Bodenrichtwert aus 2018 so ergibt sich ein Grundstückswert von 450.000,00€. Nehmen wir an das teilsanierte Haus hat einen Restwert von 100.000,00€. Das ergibt in Summe 550.000,00€. Ein Verkauf, des alten Gebäudes, zu diesem Angebotspreis ist oft nicht realistisch. Die Käuferschicht welche in dieser Preisregion kaufen könnte, hat oftmals einen anderen Anspruch an Art und Größe des Gebäudes. Folglich mindert das Haus den Wert des Grundstücks. Würde dieses Haus auf einem kleineren Grundstück stehen, wär ein Verkauf zu Richtwert deutlich realistischer.

Bodenrichtwerte sind öffentlich und können jederzeit eingesehen werden. Über das Bodenrichtwert-Informationssystem Berlin (BORIS) können Sie Richtwerte online abrufen. Auch Anwohner aus Brandenburg haben öffentlichen Zugang zu den Richtwerten in Ihrer Region.

Doch wie wird der Verkehrswert einer Immobilie eigentlich ermittelt und was ist dabei zu beachten?

Die Wertermittlung – Wie viel ist meine Immobilie wert?

Jeder Kiez in Berlin und jede Region in Brandenburg sind einzigartig und individuell zu betrachten. Genau so einzigartig sind die Immobilien und Grundstücke die man dort findet. Jeder Standort hat individuelle Eigenschaften, Besonderheiten sowie Vor- und Nachteile. All diese Argumente müssen beachtet werden, wenn man einen Verkaufspreis ermitteln möchte. Im Internet finden sich zahlreiche Anbieter die mit Versprechungen wie: „Immobilienbewertung online: in 1 Minute Wert kostenlos erhalten“ locken und so ahnungslose Nutzer einfangen.

Fakt ist: Es gibt aktuell keinen zuverlässigen Algorithmus, um den Verkehrswert einer Immobilie online und nur auf Grundlage eingegebener Nutzerdaten zu ermitteln. Der Verkaufspreis ist weit mehr als eine Kombination aus Bodenrichtwert plus Immobilienwert. Viele Online-Wertermittler formulieren einen viel zu hoch angesetzten Verkaufspreis oder präsentieren eine marktfremde Preisspanne, die sogar eine Abweichung von mehreren hunderttausend Euro ausmachen kann. Auf dieser Grundlage lassen sich viele Eigentümer blenden und gehen eine Kooperation ein. Als Folge kommen überteuerte Objekte auf den Markt, die oftmals monatelang angeboten werden oder bei denen es im Endeffekt gar nicht zu einem Verkauf kommt. Viele Kunden äußern sich im Nachhinein negativ und unzufrieden über den Service solcher Anbieter. Gute Dienstleistung sieht anders aus. Dabei ist ein realistischer Verkaufspreis entscheidend für den erfolgreichen Immobilienverkauf.

Wohngegend mit EInfamilienhäusern aus der Vogelperpektive.
Bei der Wertermittlung gilt: Jede Immobilie ist einzigartig.

Ein unverbindliches Gespräch…

Viele Eigentümer unter- oder überschätzen somit den echten Verkehrswert ihrer Immobilie. Oftmals sprechen Eigentümer auch mit Personen in ihrer Nachbarschaft, welche ihre Immobilie zum Verkauf angeboten oder verkauft haben. Auch diese Gespräche beeinflussen die Vorstellungen der Eigentümer über den Wert ihrer Immobilie. Hier empfiehlt es sich, ein unverbindliches Gespräch mit einem erfahrenen Makler aus der Region zu suchen. In einem persönlichen Gespräch lassen sich offene Fragen rund um die eigene Immobilie optimal klären.

Aus über 25 Jahren in der Branche wissen wir, dass eine seriöse und professionelle Dienstleistung nur durch einen regionalen Makler mit ausreichend Erfahrung im eigenen Kiez geliefert werden kann. Jede Immobilie ist einzigartig und muss auch so bewertet werden. Als Immobilienmakler für Berlin-Köpenick, haben wir jahrelange Erfahrung in Stadtteilen wie Müggelheim, Friedrichshagen, Mahlsdorf, Wendenschloss, Rahnsdorf, Altglienicke und deren Umgebung sammeln können. Dieses Gebiet, was fast den gesamten Südosten von Berlin umfasst, bezeichnen wir liebevoll als unser Herz. Hier kennen wir uns aus und hier helfen wir Eigentümern seit vielen Jahren bei der Bewältigung von Problemen rund um die eigene Immobilie.

Wir sagen: „Am Anfang war das Problem“ und für jedes Problem, gibt es eine individuelle Lösung. Daher beraten wir unverbindlich zu offenen Fragen rund um das Thema Immobilien. Gern bewerten wir Ihre Immobilie persönlich und seriös. Sprechen Sie uns an! Denn wir wissen: Das Vertrauen zählt!

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